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Pfingsten bei belaruse Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2005 Ein Wechselbad der Gefühle mit 2 Auftritten an diesem Wochenende. Am Freitag spielten wir beim Vorausscheid des NewChance Sachsen in Roßwein. Leider haben wir es nicht in die nächste Runde geschafft. Ein recht zweifelhafter Abend war es aber allemal.
Bereits die Organisation der Beatzentrale vor dem Auftritt lies uns an der Professionalität der Veranstaltung etwas Zweifel aufkommen. Trotzdem gut gelaunt machten wir uns mittags in Leipzig auf Weg nach Roßwein. Der Vorausscheid sollte im Jugendhaus stattfinden, dessen Veranstaltungsraum doch erfreulich groß war. Zu groß, wie sich später herausstellen sollte. Außer den Bands des Abends und ein paar wenigen Fans, die jede Band ins Sächsische Outback locken konnte, war sonst kein Publikum vorhanden. Dies lag eindeutig an fehlenden Marketingaktivitäten seitens der Organisatoren. Nichtsdestotrotz versuchte jede Band das Beste aus der recht peinlichen Veranstaltung herauszuholen. Gleich zu Beginn durften sich SEQUOYAH dem Publikum, oder besser gesagt den anderen Bands und der Jury stellen. Ein sehr gelungener Auftritt, wenn man die Rahmenbedingungen berücksichtigt. Danach spielten wir unsere 30 Minuten und anschließend lud man uns zum Jury-Feedback in ein Hinterzimmer. Dort stellte sich die Jury vor, die zu unserer Überraschung nicht aus Experten, dafür aber fast vollständig aus den Organisatoren der Beatzentrale bestand. Die zum größten Teil negative Kritik der Jury war nicht gerade hilfreich, da sie wenig konstruktiv und sehr subjektiv war. Aber gut, es waren ja auch keine Experten. Im späteren Gespräch mit SEQUOYAH erfuhren wir, dass auch sie nur negativ beurteilt wurden und dies wohl auch angestrebte Strategie des Abends war. Leider mussten wir ebenfalls feststellen, dass die Jury immer nur Bruchstücke jeder Band vernahm. Oft fand man sie im Backstageraum oder irgendwo anders, nur nicht im Veranstaltungssaal. Je später der Abend, desto merkwürdiger auch die Jurymitglieder. Da mag wohl auch das ein oder andere Kraut mitgewirkt haben. Insgesamt war es ein recht merkwürdiger, im Nachhinein aber auch ungewollt komischer Gig. Sicher würde es der Veranstaltung gut tun in Zukunft lieber weniger Bands, dafür aber professionellere Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Am Sonntag dann die emotionale Kehrtwende. Wir spielten bei bester Stimmung im Basamo. Und auch endlich mal wieder ein Konzert in voller Länge, nachdem wir die letzten Male bei Bandcontests mitgewirkt haben. Das Basamo ist eine afrikanische Kneipe mit einem kleinen, aber gemütlichen Veranstaltungskeller. Obwohl wir keine afrikanischen Rhythmen zu bieten haben, lud uns der Chef ein, da ihm unsere Musik sehr gefiel. Wir spielten im gut gefüllten Keller knapp 2 Stunden und das Publikum war auch sehr gut drauf. Nochmal ein besonderer Dank an die drei 'Tänzer' in der ersten Reihe. Der Chef des Basamo war ebenfalls sehr angetan und lud uns gleich wieder zum Spielen ein. Vielleicht im September zum 8-jährigen Bestehen der Kneipe, dann aber Open Air. Wir freuen uns darauf.
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